Kaffeepads für alle Padmaschinen



Paduno Adventskalender - Kaffeepads in verschiedenen Variationen zu Weihnachten
Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 15:45 Uhr

Jedes Jahr dieselbe Frage: Was kommt in den Adventskalender. Kaffeepads natürlich. Beim Öffnen jeder einzelnen Tür gibt es eine andere Kaffeesorte zu entdecken. Diese Kaffeeweltreise um den Kaffeegürtel bringt Abwechslung in den Advent. Jedes Kaffeepad ist einzeln verpackt und wird mit der jeweiligen Kaffeesorte beschriftet. Hier geht es zum Adventskalender....

 
Kaffeepads aus Kaffeeröstereien
Dienstag, den 28. Oktober 2014 um 15:07 Uhr

Kaffeepads bzw. Softpads sind seit über 10 Jahren auf dem Markt. Der Großteil wird auf vollautomatisierten Kaffeepad-Verpackungsmaschinen hergestellt. Das Kaffeepad ist ein Massenprodukt. Im Supermarkt gehören Pads zum festen Bestandteil im Kaffeeregal; neben Kaffeebohnen, Filterkaffee, Espresso und Kaffeekapseln.

Kaffee aus traditioneller Herstellung gab es in der Vergangenheit stets in Bohnen oder gemahlen. Doch immer öfter bieten Kaffeeröstereien Kaffeepads für Kaffeepadmaschinen an. Das Kaffeepad hat sich als Format immer weiter durchsetzen können. Kaffeeröstereien die eher anspruchsvolle Kunden bedienen, können Ihre Pads auch in kleinen Mengen herstellen lassen. Das Kaffeepad ist mit dem Teebeutel vergleichbar. Besonders für Wenigtrinker und Büros sind Pads sehr beliebt.

Kaffeeröstereien können ihren Kunden Einzelportionen in Form von Kaffeepads anbieten. Der Vorteil von Pads im Vergleich zu Kapseln ist die Möglichkeit unterschiedliche Kaffeesorten anzubieten ohne dabei auf patentrechtliche Schwierigkeiten zu stoßen. Auch die technischen Anforderungen an Pads können von Kaffeeherstellern leichter eingehalten werden.

 

 
Paduno Adventkalender ab sofort erhältlich
Montag, den 27. Oktober 2014 um 14:26 Uhr

Warum nicht den Adventskalender mit Pads befüllen? Jedes Jahr dieselbe Frage: Was kommt in den Adventskalender. Sollte ein Padmaschine im Haushalt vorhanden sein, können Kaffeepads die Lösung sein. Vom 1. Dezember bis Heiligabend können Kaffeesorten aus verschiedenen Kaffee-Anbauländern genoßen werden. 

Neben Espressosorten und Kaffeemischungen befinden sich auch sogenannte Kaffeeraritäten im Adventskalender. Der Adventskalender wird erst wenige Tage vor dem ersten Türchen versendet. Somit sind die Pads frisch und aroma-intensiv. 

Im Adventskalender befinden sich unterschiedlichste Kaffeesorten aus aller Welt: Äthiopien, Hawaii, Panama, Malabar, Indien, Brasilien, Kenia, Kolumbien, Sumatra, Peru, Java, Mexiko, Jamaica, Australien, Costa Rica, Ecuador.

Alle 24 Pads sind einzeln verpackt und mit der jeweiligen Kaffeesorte beschriftet.

 

Unsere Kaffeepads können in handelsüblichen Padmaschinen eingesetzt werden. Hier geht es zum Adventskalender...

 

 
Koffeinfreie Kaffee Pads – Pads und Kaffee ohne Koffein
Mittwoch, den 11. September 2013 um 11:53 Uhr

Entkoffeinierter Kaffee darf in keinem gut sortierten Kaffeesortiment fehlen. Immerhin können viele Kaffeeliebhaber mit Koffein nicht unbedingt etwas anfangen. Erhöhter Blutdruck, Herzrasen und Kopfschmerzen sind die Folge. Der geliebte Kaffee nach 18 Uhr bringt viele um den Schlaf.  

Wie wird Kaffee entkoffeiniert?

Grüner Rohkaffee wird durch unterschiedliche Verfahren behandelt, um letztlich ohne hohe Geschmackseinbußen den Koffeingehalt zu reduzieren. Wasserdampf, Lösungsmittel, sowie Kohlendioxid liefern das erwünschte Ergebnis. Auch die Möglichkeit die Genstruktur der Kaffeepflanze zu verändern, ist im Moment in der Diskussion. 

Entkoffeinierter Kaffee enthält immer Restmengen von Koffein. Zwar ist der Koffeingehalt deutlich niedriger, er liegt aber eben nicht bei Null Prozent. Entkoffeinierter Kaffee darf in Deutschland höchstens 0,1 Prozent Koffein enthalten. Kaffee enthält in seiner Ausgangsform etwa 1,5 Prozent. 

Durch eine traditionelle Espresso-Röstung kann koffeinfreier Kaffee zudem weitere Rösttöne aufnehmen und so aromatischer schmecken. 

 

 
Die richtigen Kaffeepads kaufen - Pads, Kapseln & ESE
Kaffeewissen
Donnerstag, den 30. Mai 2013 um 14:56 Uhr

Auf der Suche nach den passenden Pads kann man schon mal durcheinander geraten. Kaffeepads, Espressopads oder Kaffeekapsel und welcher Durchmesser ist der Richtige? Im Prinzip gibt es drei unterschiedliche Kaffeepad-Sorten. 

  •   Softpads (70mm Durchmesser )
  •   Espressopads (55mm Durchmesser)
  •   Kaffeekapseln (Aluminum oder Kunststoff)

Bei den sogenannten Softpads  wird Filtervlies mit Kaffee gefüllt. Sie sind kompostierbar und finden  in Pad-Kaffeemaschinen wie Senseo oder Petra Platz. Der Durchmesser der Pads beträgt ca. 70mm. Sie eignen sich für die Zubereitung einer Tasse Kaffee.

Espressopads, auch ESE – Easy Serving Espresso Pads genannt, sind für die Zubereitung eines Espresso geeignet. Diese Pads sind ca. 55 mm im Durchmesser und werden mit fein-gemahlenem Espresso gefüllt und dabei stark gepresst. Neben Padmaschinen mit ESE-Funktion können Espressopads auch in Siebträgermaschinen eingesetzt werden. Durch die Portionierung des Kaffes soll ein perfekter Espresso bei jedem Brühvorgang gelingen.  

Kaffeekapseln sind Pads aus Kunststoff oder Aluminium. Kaffee wird in Kapseln portioniert und luftdicht verschweißt. Die Bauweise der Kaffeekapseln ist vom jeweiligen Hersteller (Nespresso, Tassimo, Lavazza etc.) abhängig.  Der Kaffee aus Kaffeekapseln ist meist intensiver als Kaffee aus Softpads. 

  

 
Kaffeekapseln sollen Kaffeepads ersetzen - Kaffeemarkt im Wandel
Kaffeewissen
Dienstag, den 23. Oktober 2012 um 14:42 Uhr

Wenn es nach den großen Kaffeeherstellern geht, sollen Kapseln die sogenannten Softpads bzw. Kaffeepads bald ersetzen. Doch wenn man sich im Supermarkt umschaut, sieht die Sache etwas anders aus: Kaffeepads sind kaum wegzudenken aus dem Ladenregal. Wie wird sich das Konsumverhalten verändern? Welche Vor- und Nachteile bringen beide Systeme mit sich? Wie unterscheiden sich beide Systems voneinander? Und welches System wird sich durchsetzen? 

PreisKaffeepads sind im Durchschnitt günstiger: Hier sind 12 Euro pro kg keine Seltenheit. Auf dem Weg zum Massenprodukt und kommerziellen Erfolg spielt der Preis eine entscheidende Rolle. 

AuswahlKapselsysteme sind geschlossene Systeme. Konsumenten müssen die vom Hersteller angebotenen Kaffeesorten verwenden. Alle großen Hersteller bieten eigenen Kaffeepad-Sorten an. Die Auswahl an Kaffeesorten ist bei Pads somit deutlich höher. 

Pads selber machen - Ein entscheidender Vorteil von Padmaschinen ist die Möglichkeit selbige mit Filterkaffee zu betreiben. Auch Kapseln können immer häufiger mit Dauerfiltern betrieben werden. Hier gibt es weitere Informationen.

Kaffeequalität und GeschmackÜber Geschmack lässt sich nicht streiten. Doch objektiv betrachtet sind hier Kaffeekapseln im Vorteil: Die Konkurrenz und somit der Preisdruck sind im Bereich Pads deutlich höher; was sich auch auf die Kaffeequalität auswirkt. Trotzdem werden immer häufiger Pads aus biologischem Anbau oder fairem Handel angeboten. Auch Kaffeepads fernab von industrieller Fertigung finden Platz im Marktsegment (siehe Paduno). Es kommt somit auch auf den eingesetzten Kaffee an.

BrühsystemKapselgeräte arbeiten mit höherem Betriebsdruck. Wer Espresso mag, sollte sich eher für eine Siebträgermaschine oder ein Kapselgerät entscheiden.

EffizienzPads und Kapseln gehen sehr effizient mit dem eingesetzten Kaffee um: Mit gerade mal 7g Kaffee wird unter Druck eine Tasse Kaffee gebrüht. Da kann Filterkaffee nicht mithalten. In diesem Zusammenhang passt auch der vielzitierte Spruch über Filterkaffee: „Ein Löffel ist für den Filter“. Zudem wird beim klassischen Filterkaffee viel Kaffee weggeschüttet. 

Zubereitung/BedienungBeide Systeme sind Einzelportionssysteme und zeichnen sich durch einfache und schnelle Zubereitung aus. 

Umweltfreundlichkeit - Kaffeekapseln sind von einer Aluminium-Verpackung umgeben. Kaffeepads sind kompostierbar und somit umweltfreundlicher. Für viele Kunden stellt die Umweltfrage eine wesentliche Kaufentscheidung dar. 

 

 
Kaffeepads im Test
Kaffeewissen
Donnerstag, den 09. August 2012 um 16:04 Uhr

Viele Kaffeeliebhaber verlassen sich gerne auf Tests unabhängiger Institute. Kaffeepads in einem unabhängigen Test gibt es leider selten. Der letzte unabhängige Test von Kaffeepads der Stiftung Warentest liegt schon eine ganze Weile zurück. Zuletzt wurden Kaffeepads im Jahr 2006 im Hinblick auf unterschiedliche Faktoren unter die Lupe genommen. Sensorische Fehlerfreiheit, Schadstofffreiheit, Deklaration sowie Verpackung waren die Kriterien. Hier das Ergebnis: 

Kaffeepads und Kapseln im Test bei der Stiftung Warentest im Jahr 2006

Ein unabhängiger Test soll die Auswahl der richtigen Kaffeesorte im Supermarkt erleichtern. Leider unterscheiden sich Kaffeepads aus industrieller Herstellung nur gering. Viele Kaffeeröster verwenden einheitliche Kaffeemischungen. Das Ergebnis: Der Unterschied (auch preislich) ist eher gering. Die subjektive Wahrnehmung ist aber ausschlaggebend. Also bleibt die einzige Möglichkeit den Selbstversuch zu wagen und Step by Step alle Sorten selber zu testen.

Übrigens: In Kaffeepads sollte gemahlener Kaffee mit dem richtigem Mahlgrad verpackt sein! Viele denken in Kaffeepads sei eine undefinierte Masse versiegelt. Das Prinzip ist aber einfach. In der Padmaschine läuft Wasser durch das Kaffeepad, deshalb reicht es für gewöhnlich Kaffee zu verpacken.

:) 

 

 
Stempelkanne und besondere Kaffeepads
Kaffeewissen
Freitag, den 06. Juli 2012 um 09:43 Uhr

Viele Kaffeetrinker zelebrieren ihren täglichen Kaffeegenuss. Einen besonderen Moment im hektischen Alltag für den geliebten Kaffee zu reservieren ist nichts Außergewöhnliches. Anstatt einer ganzen Kanne Kaffee aus der Kaffeemaschine greifen immer mehr Kaffeetrinker zur traditionellen Kaffeezubereitung: Kaffee selbst mahlen und mit der Hand aufgießen. Ohne teuren Kaffeevollautomaten und dazugehörigen Pumpendruck. Heißes Wasser fließt durch den Kaffee direkt in die Kaffeetasse. Et voilà! Für alle Espresso-Fans bleibt die klassische Siebträgermaschine allerdings erste Wahl. Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine. Im Folgenden ein schönes Video zur Benutzung der Stempelkanne. 

Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine.

Nicht immer ist Zeit für die traditionelle Kaffeezubereitung. Hier kommen die Stärken der Padmaschine zum Tragen: Geringe Anschaffungskosten, lange Lebensdauer, das sehr einfache und kompakte Brühsystem sowie die bezahlbaren Einzelportionen. Besonders in Hotels und Büros sind Kaffeepadmaschinen oft im Einsatz. Wasser wird erhitzt und durch das Pad gejagt. Wenn die Kaffeequalität stimmt, steht dem Kaffeegenuss nichts entgegen.

 

 
E.S.E (Easy-Serving Espresso) – Espresso-Pads
Kaffeewissen
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 09:49 Uhr

Die Espresso-Pads auch E.S.E (Easy-Serving Espresso) sind Pads mit gemahlenem und gepresstem Röstkaffee gefüllt. Der Durchmesser beträgt in der Regel nur ca.55 mm. Die Lasche dient dazu das heiße Pad aus dem Siebträgereinsatz zu nehmen ohne sich zu verbrennen. Espresso-Pads eigenen sich für den Einsatz in vielen halbautomatischen Espressomaschinen und Geräten, die mit dem Easy Serving Espresso (E.S.E.) System arbeiten.

Das offene Kaffeepad-System E.S.E wurde vom Röster Illy Caffe entwickelt und hat sich seitdem zu einem internationalen Standard etabliert. Das Einzelportionssystem ist für die einfache Zubereitung von Espresso in allen E.S.E.-Maschinen sowie in Siebträger-Maschinen mit speziellen Siebeinsatz geeignet. Espresso-Pads sind meistens einzeln verpackt und ermöglichen einfache Handhabung und konstanten Geschmack. Das Hantieren mit losem Kaffeepulver und das Mahlen des Kaffees entfallen. Espresso-Pads werden in der Regel nicht beim Discounter, sondern nur bei einigen Händlern sowie Online-Shops angeboten. Die Idee bei der Entwicklung der Espressopads war es jedem Barista gleichbleibende Espressoqualität zu ermöglichen. In der Gastronomie ist aber der enorme Verpackungsmüll zu beanstanden, da jedes Espresso-Pad einzeln verpackt ist. 

Softpads = Kaffeepads

Softpads sind handelsübliche Kaffeepads, die in den gängigen Kaffeepadmaschinen (universal) eingesetzt werden können. Durch den geringeren Betriebsdruck entsteht ein eher dem Filterkaffee ähnlicher Kaffee. Softpads sind "weich" da der Kaffee einen relativ groben Mahlgrad hat und ungepresst vom Filterpapier umschlossen wird. Paduno Kaffeepads sind ausschließlich Softpads.  

 

 
Kaffeepads Test – Kaffeepads richtig testen
Kaffeewissen
Freitag, den 27. April 2012 um 18:30 Uhr

Bei der Suche nach dem besten Padkaffee und dem Vergleich verschiedener Kaffeepad-Sorten kann durch die Beachtung einiger Tipps die Entscheidung erleichtert werden. 

  1. Am besten beide Kaffeepads-Sorten direkt miteinander vergleichen - Also zwei Tassen direkt hintereinander abschmecken.
  2. Vergleich unter identischen Bedingungen – Wassermenge und Kaffee-Temperatur beachten.
  3. Die Crema ist nicht das entscheidende Geschmackskriterium - Eine volle Crema kann durch die Hinzugabe von minderwertigen, fast Geschmacksneutralen Robusta-Bohnen erreicht werden. Das Aroma bleibt dabei auf der Strecke. Entscheidend sollte der Geschmack respektive das Aroma sein.
  4. Kaffeepad richtig einlegen – Beim direkten Vergleich sollte sichergestellt werden, dass das Kaffeepad korrekt im Padhalter liegt, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
 
Die verschiedenen Tests durch Stiftung Warentest und Co. legen objektive Tatsachen zu Grunde. Doch schließlich entscheidet der individuelle Geschmack. Nichts desto trotz sind solche Tests sehr wichtig, um eventuelle Schadstoffe oder ähnliches analysieren zu können. Hier ein durchgeführter Test, der allerdings schon 2007 veröffentlicht worden ist. Wer nach dem besten Test für Kaffeepads sucht, sollte selber zu Hause unterschiedliche Sorten miteinander vergleichen.
 
Nun viel Spaß beim Testen...

 

 
Kaffee-Mythos: Arabica ist besser als Robusta
Kaffeewissen
Montag, den 16. April 2012 um 13:59 Uhr

Arabica- und Robusta-Bohnen sind die wirtschaftlich bedeutenden Arten der Kaffeepflanze. Die Robusta-Bohne ist widerstandsfähiger, bitterer und hat einen höheren Koffeingehalt. Die Arabica-Bohne ist aromatischer, weniger bitter und milder. Robustas schmecken oftmals erdig, holzig und sehr kräftig. 

 Das Vorurteil Arabica-Bohnen sind die besseren hält sich wacker und hat auch einen guten Grund: Robusta-Bohnen haben oft nicht die Geschmacksvielfalt einer Arabica-Sorte.Doch Arabica muss keine Qualitäts- und Geschmacksgarantie sein. Nur weil Arabica drauf steht; muss kein Geschmackserlebnis drin sein. Neben dem Rohkaffee ist zudem der Röstvorgang entscheidend für den Kaffeegenuss.

Espresso und Robusta sind sehr gute Freunde

Ein Espresso zum Bespiel ist meist in irgendeiner Weise mit einem guten Robusta verbunden. Durch die Beimischung von Robusta-Bohnen lässt sich ein Espresso mit einer anspruchsvolleren Crema gewinnen, der Geschmack wird prägnanter und fülliger.

  

 
Die Geschichte des Kaffeepads
Kaffeewissen
Freitag, den 24. Februar 2012 um 15:33 Uhr

 Antonino Di Leva - dieser Name hätte die Kaffeewelt bereits vor 40 Jahren revolutionieren können - hat er aber nicht. Denn jede Innovation ist vom Timing abhängig. Antonio Di Leva aus Neapel ist der Erfinder des ersten Kaffeepads. Heute hätte er mit dieser Idee vermutlich Multimillionär werden können. 

Die Vision kam ihm eines Tages bei einem Spaziergang: Warum kann man Kaffee nicht portionsweise verkaufen? Und so waren vorportionierten Kaffeepads erfunden. Die sogenannte „Prontadose“ von Di Leva machte es möglich. Der Boden und der Deckel waren perforiert und jeder Filter wurde einzeln vakuumverpackt. Nach der Entwicklung und Produktion in Kooperation mit dem Kaffeeröster Lavazza und ausgedehnten Marketingmaßnahmen scheiterte die Geschäftsidee allerdings an Familienstreitigkeiten und nicht zuletzt am Timing. Das Patent hängt heute als Urkunde in seinem Büro. Über eine Million leere Kaffeefilter aus Aluminium hatte er entsorgen müssen, was ihm obendrein eine Menge Geld gekostet hatte.

Auch das italienische Traditionsunternehmen Illy begann in den 70er Jahren als erstes Unternehmen mit der Entwicklung von Einzelportionen. Dabei entstand das patentierte Padsystem für Espresso, Easy Serving Espresso (ESE) genannt, mit dem sich zu jeder Tageszeit ein stets perfekter Espresso zubereiten ließ. Diese Einzelportionen erlaubten die schnelle und saubere Espressozubereitung zuhause oder im Büro. Ziel war es zur damaligen Zeit auch, den Kaffee in Länder zu exportieren, in denen es keine italienische Kaffeetradition mit professionellen Baristi gab. 

2001 wurde der Kaffeepad aber erst zum Megatrend, was wiederum dem Timimng zu verdanken war. Die zunehmende Anzahl an Single- und Kleinhaushalten und eine weiterhin schnelllebige Gesellschaft, die eine schnelle Zubereitung verlangt, generieren Nachfrage nach Portionskaffeegeräten. Die Firma Philips entwickelte in Zusammenarbeit mit dem holländischen Kaffee-, Tee- und Tabakkonzern Douwe Egberts den sogenannten Softpad. Ab 2002 wurde dann auch der deutsche Kaffeemarkt vollkommen revolutioniert. Mit Senseo wurde das Kaffeepad-System zum Massen- und Alltagsprodukt. Nach kurzer Zeit nahmen immer mehr Händler bzw. Kaffeeröster Kaffeepads in ihr Warenprogramm auf. Heute kann man die Kaffeepads für Senseo-Maschinen sogar bei Discountern erwerben. Senseo hat mittlerweile über 10 Million Geräte in Deutschland und Österreich verkaufen können. Den zeitlichen Vorsprung von Senseo konnten Tchibo Cafissimo und Jacobs Tassimo nicht mehr einholen. Seit der Markteinführung des Systems im Jahr 2002 wurden mehrere Milliarden Pads verkauft. Damit ist das Senseo-System die erfolgreichste Kaffeeinnovation des letzen Jahrzehnts.

 

 
Sortenreiner Kaffee - Single Origin
Kaffeewissen
Montag, den 20. Februar 2012 um 11:28 Uhr

Wie beim Wein sind auch beim Kaffee die Herkunft und das Anbaugebiet entscheidend für das Kaffeearoma in der Tasse. Die Anbaugebiete rund um den Kaffeegürtel haben ihre eigentümlichen Charakteristika und machen eine Unterscheidung nach dem Herkunftsland möglich und sinnvoll. Solch einen Kaffee bezeichnet man als Single Origin Kaffee bzw. sortenreinen Kaffee. Einer der wohl bekanntesten Single Origins Kaffees ist zum Beispiel Jamaica Blue Mountain.

Sortenreine Kaffees können einzigartige Aromen aufweisen, die man unverfälscht genießen kann, da sie sich, im Gegensatz zu Kaffeemischungen, bei welchen die Aromen der verschiedenen Kaffees miteinander konkurrieren, frei entfalten können. Das kann zum Beispiel eine angenehme Säure, leichter Geschmack nach Edelbitterschokolade oder ein würziges und spritziges Kaffeearoma sein.

Kaffee aus dem Supermarkt ist in der Regel eine Mischung aus verschiedenen Kaffeesorten aus unterschiedlichen Regionen. In diesem Fall spricht man vom sogenannten „Blend“. Bei der Mischung können qualitativ-hochwertige Kaffeesorten mit minderwertigen Kaffeesorten gemischt werden, um die Erträge zu steigern. Durch eine sinnvolle Kombination von verschiedenen Kaffeesorten kann man allerdings Stärken bestimmter Kaffeesorten unterstreichen und deren Schwächen zu einem bestimmten Grad eingrenzen.

 

 
Kaffee Pads, Filterkaffee oder Kapseln
Kaffeewissen
Samstag, den 18. Februar 2012 um 22:02 Uhr

Welche Zubereitungsart ist die beste?

Da es für viele nichts Schöneres als eine gute Tasse heißen Kaffee gibt, hat das HR-Fernsehen eine zugegebener maßen nicht repräsentativen Geschmacks-Test gemacht.: "In fast jedem Haushalt oder Büro steht heute eine Kaffeemaschine. Manch einer schwört auf die guten alten Filterkaffee. Doch immer mehr Kaffee wird mit Hilfe von Kapseln und Pads gebrüht. Welchen Kaffee trinken die Hessen am liebsten?" 

 

Kaffeezubereitung

 

Die entscheidende Frage ist weniger der Brüh-Prozess, sondern eher der verwendete Kaffee! Ein Filter und heißes Wasser aus dem Wasserkocher mit einem frisch gerösteten und frisch gemahlenen Kaffee sind alle mal besser als minderwertiger Kaffee aus einem High-Tech Vollautomaten. Im Prinzip läuft oben Wasser rein und unten kommt Kaffee wieder raus. Auf den Kaffee kommt es an. Der entscheidende Nachteil an der klassischen Filtermaschine ist die Warmehalteplatte. Denn nach 10 Minuten ist der beste Kaffee leider nicht mehr genießbar.

 

 
Sind Kaffepads umweltfreundlich?
Kaffeewissen
Samstag, den 18. Februar 2012 um 18:10 Uhr

Kaffepads haben den Ruf nicht umweltfreundlich zu sein. Fakt ist der Verpackungsaufwand von sogenannten Einzelportionen ist höher als von losem Kaffe. Pads und Kapseln sind praktisch und eignen sich besonders für Single-Haushalte mit geringem Kaffeeverbrauch. 7 Gramm Kaffe werden einzeln verpackt und erleichtern dadurch die Kaffeezubereitung. Doch wie umweltfreundlich ist die moderne Kaffeezubereitung?   

Prinzipiell muss man Kaffepads von Kaffee-Kapseln unterscheiden. Denn Kapseln werden zumeist in einer Alu-Verpackung angeboten. Insofern Kaffepads also nicht einzeln verpackt sind, sind Kaffepads deutlich umweltfreundlicher. Kaffepads sind kompostierbar und besonders für Wenigtrinker sehr effizient. Denn beim Aufsetzen eines Kaffees für wenige Tassen in einer Filtermaschine ist der Materialaufwand beim Filterpapier sogar geringer. Trotzdem sollte der maschinelle Verpackungsauwfand im Falle der Kaffepads nicht vernachlässigt werden und in die Betrachtung mit einfließen. 

Einzeln-verpackte Kaffepads und ESE Pads sowie Kapseln sind wahre Müllgeneratoren. Denn für jede Portion ist eine luftdichte Aluverpackung notwendig. Der Vorteil liegt aber im aroma-frischen Kaffeegenuss, der eben seinen Preis (auch beim Thema Umwelt) hat.  

Einen wichtigen Punkt sollte man bei der Debatte um die Umweltfreundlichkeit allerdings beachten. Der Kaffeeanbau mit den benötigten Unmengen an Wasser, der nicht unerhebliche Transportaufwand von den Anbauländern in die Länder der Endverbraucher sowie der Einsatz von Pestiziden haben einen erheblichen Einfluss auf die Umweltfreundlichkeit vom täglichen Kaffeegenuss. Biologischer Anbau sowie ressourcen-sparende Anbaumethoden sollten wichtige Faktoren bei der Auswahl einer Kaffeesorte sein. 

 

 
Kaffee und seine Wirkung
Kaffeewissen
Samstag, den 04. Februar 2012 um 19:51 Uhr

Viele wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren einige Vorurteile zum Thema Kaffeekonsum widerlegen können. Die wissenschaftlichen Untersuchungen haben die gesundheitlichen Wirkungen von Kaffee untersucht und in ein anderes Licht gerückt.

Die erstaunlichste Wirkung: Kaffee kann vor Diabetes schützen. Zudem stimuliert Kaffee das Gehirn, kann die Leber schützen und vor Alzheimer vorbeugen. Wobei die Stimulierung der Hirnaktivitäten durch Kaffeekonsum vielen bekannt ist, nämlich denjenigen die morgens ohne selbigen nicht wach werden können. Aber als mögliche Vorbeugung gegen Alzheimer – wer hätte das gedacht? Ferner haben Forscher herausgefunden, dass Kaffee dazu beiträgt den Flüssigkeitshaushalt zu verbessern. Die Weisheit "Kaffee entzieht dem Körper Wasser" müsste eigentlich dagegen sprechen. Doch anscheinend wirkt sich unter dem Strich Kaffee positiv auf den Flüssigkeitshaushalt aus.

Eine weitere Erkenntnis der Forschung ist die positive Wirkung von Kaffee auf die Fitness der Konsumenten. Diese Erkenntnis ist eher weniger erstaunlich, denn der Coffee-to-go tut dies allemal. Und warum sollten sonst in allen Fitnessstudios Kaffeeautomaten zum Inventar gehören?

 

 
Kaffeepads richtig aufbewahren
Kaffeewissen
Samstag, den 04. Februar 2012 um 18:13 Uhr

Fast auf jeder Packung steht: „Trocken und kühl lagern“. Aber was heißt das nun? Sonnenlicht und übermäßige Wärme wirken sich negativ auf das Kaffeearoma aus. Zudem neigt Kaffee dazu Gerüche aufzunehmen und sollte daher nicht im Kühlschrank direkt neben dem Lieblings-Camembert aufbewahrt werden.

Frische ist neben Qualität der auschlaggebende Faktor für den optimalen Kaffeegenuss. Selbst wenn das Haltbarkeitsdatum mehrere Jahre aufweist: Kaffee sollte zeitnah konsumiert und verarbeitet werden. Kaffee, vor allem gemahlener Kaffee, büßt bei Aussetzung mit Sauerstoff schnell Geschmack ein. Lose Kaffeepads können schon nach wenigen Tagen ihr Kaffeearoma verlieren wenn man sie nicht luftdicht lagert.

Paddosen aus Aluminium und sonstigen Materialen können zwar einigermaßen luftdicht geschlossen werden und tragen damit zur Aromaerhaltung bei. Sie sind aber kein Allheilmittel gegen den stetigen Qualitätsverlust. Denn beim wiederholten Öffnen der Dose dringt neuer Sauerstoff in die Paddose und lässt den Kaffee altern. Der Oxidationsprozess wird dadurch nur bedingt aufgehalten. Eine Lösung wäre die geöffnete Packung Kaffeepads auf mehrere Dosen aufzuteilen; die andere Lösung lautet: Kaffee zeitnah zu konsumieren. Bei Vieltrinkern ist eine Packung mit 36 Kaffeepads in wenigen Tagen aufgebraucht - für Wenigtrinker sind große Packungen weniger geeignet.

 

 
Kaffeepads aus Langzeitröstung
Kaffeewissen
Samstag, den 04. Februar 2012 um 18:13 Uhr

Was macht eigentlich den Unterschied zwischen einem guten Kaffee und einem sehr gutem Kaffee aus? Sicherlich auch die richtige Kaffeebohne ist entscheidend. Doch dazu gehört noch mehr: Erst durch die richtige Röstung entfaltet der Kaffee sein einzigartiges Aroma.

Kaffeepads aus Langzeitröstung - schonend geröstet magenschonend aromatisch

Kaffeebohnen weisen unterschiedliche Charakteristika auf, welche beim Röstprozess und dem späteren Einsatzbereich berücksichtigt werden müssen. Die Temperatur und die Dauer der Röstung werden auf die jeweilige Kaffeebohne abgestimmt. Grundsätzlich kann man bei der Röstung von Kaffee zwei unterschiedliche Röstverfahren unterscheiden: Die Langzeitröstung und die Kurzzeitröstung.

Im Gegensatz zur industriellen Kurzzeitröstung, die nur wenige Minuten dauert, wird bei der Langzeitröstung mit einer deutlich geringeren Temperatur und längeren Röstzeit gearbeitet. Dabei hat der Kaffee Zeit seine einzigartigen Aromen zu entfalten. Zudem entschwinden bei der längeren Röstung Säuren, Reiz- und Bitterstoffe, die den Kaffee ungenießbar oder schwer verdaulich machen. Kaffee aus Langzeitröstung ist somit bekömmlicher und aromatischer. Auch ein vermeintlich „milder“ Kaffee kann durch sehr kurze und schockhafte Röstung zu unangenehmen Nebenwirkungen führen.

 

 
Kaffeekonsum versus Kaffeegenuss
Kaffeewissen
Samstag, den 04. Februar 2012 um 17:23 Uhr

„Zeit für eine gute Tasse Kaffee“. Das ist ein oft verwendeter Slogan. Doch da steckt einiges dahinter. Beim Kaffeetrinken sollte an erster Stelle der Genuss und nicht der Konsum stehen. Kaffee ist nach Rohöl der zweitwichtigste Rohstoff. Doch Kaffee muss nicht zum Massenprodukt verkommen, sondern sollte im Einklang mit der Kaffeekultur ein Genussmittel bleiben.

Die Tasse Kaffee sollte etwas besonderes sein. Einfach mal Zurücklehen, Entspannen und eine Tasse herrlich frischen Kaffee genießen; an einem Sonntagnachmittag mit guten Freunden oder der Familie zu einem guten Stück Kuchen. Dazu muss es nicht der günstigste Kaffee aus dem Ladenregal sein, sondern eventuell ein Bio-Kaffee oder eine besondere Kaffeesorte mit einem Schuss selbst geschäumter Milch.

Die Tasse Kaffee sollte etwas besonderes sein. Einfach mal Zurücklehen, Entspannen und eine Tasse herrlich frischen Kaffee genießen; an einem Sonntagnachmittag mit guten Freunden oder der Familie zu einem guten Stück Kuchen

Kaffee hat eine stimulierende Wirkung und kann in Maßen, genauso wie das bekannte Glas Wein, zu einer Erhöhung des Wohlbefinden und der Lebensqualität beitragen. Das steht ganz im Einklang mit dem Arzt und Allroundtalent Paracelsus, der einmal sagte „Es gibt keine Gifte und keine Heilmittel, sondern nur Substanzen. Und entscheidend ist dessen Dosierung“. Die gesundheitlichen Nebenwirkungen des Kaffeekonsums sind mithin stark von der konsumierten Menge abhängig.

 

 
Das Kaffeepad
Kaffeewissen
Samstag, den 04. Februar 2012 um 16:04 Uhr

Man nehme 7g gemahlenen Kaffee und packe ihn zwischen zwei Lagen runden Filtervlies- Voila - das Kaffeepad. Kaum eine Innovation wie das Kaffeepad hat den Kaffeemarkt verändert. Der vorportionierte Kaffee reicht exakt für eine Tasse. Kaffeepads werden auch Universal-Pads, Standard-Pads, normale Kaffeepads, Senseo Pads, weiche Pads oder auch Softpads genannt. Die Vorteile sind neben der schnellen und bequemen Zubereitung auch die große Auswahl an Kaffeevariationen. Dafür sind Konsumenten bereit mehr Geld pro Tasse Kaffee auszugeben. Die Kaffeepads werden in gewöhnlichen Kaffeepadmaschinen von Senseo, Petra, Gustino oder WMF eingesetzt. In den Kaffeepadmaschinen wird heißes Wasser innerhalb weniger Sekunden durch den Pad gepumpt. Durch den mittleren Duck entsteht eine milde Filterkaffee-ähnliche Variante des Kaffees. Einige Kaffeepadmaschinen haben in der Regel einen Kaffeepad-Halter für eine oder zwei übereinander gestapelte Kaffeepads.

Ob zu Hause oder im Büro die 70mm-Kaffeeronden sorgen für konstanten Kaffeegenuss. Die Kaffeedosierung ist jedes Mal genau gleich und auf die verwendete Wassermenge genau abgestimmt. Im Gegensatz zum Filterkaffee ist vor allem das Entsorgen des Kaffeepulvers sehr unkompliziert. Das Hantieren mit losem Kaffeepulver und das Mahlen des Kaffees entfallen. Mülleimer auf, Kaffeepad rein und fertig. Ohne aufwändige Reinigungsarbeiten an der Maschine. Es genügt, wenn der Padhalter einfach mit klarem Wasser abgespült wird. Beim alten Filterkaffee lohnt sich die Zubereitung von einer einzelnen Tasse Kaffee nicht. Für Kaffeepadmaschinen ist das kein Problem.

Abgesehen von den Kaffeepads gibt es zudem die so genannten Espressopads. Diese sind etwas kleiner, enthalten gemahlenen Espresso und eigenen sich für den Einsatz in vielen halbautomatischen Espressomaschinen und Geräten, die mit dem Easy Serving Espresso (E.S.E.) System arbeiten. Espressopads werden in der Regel nicht beim Discounter, sondern nur bei wenigen Händlern sowie Online-Shops angeboten. Die Espressopads sind nicht für Kaffeepadmaschinen geeignet.

 

 
Kaffeepadmaschinen im Test - wir testen Padmaschinen
Kaffeezubereitung&Tipps
Freitag, den 26. Juli 2013 um 17:11 Uhr

Welche unterschiedlichen Kaffeepadmaschinen gibt es? Und welche Padmaschine ist die beste? Diese Fragen sind häufig gestellte Fragen in Foren und Communities.

Die drei wohl wichtigsten Hersteller sind Senseo, Petra und WMF. Der Konsument kann in der Regel vor dem Kauf einer Padmaschine keinen Test durchführen. Wir haben daher unterschiedliche Hersteller getestet. Wichtige Eigenschaften waren bei unseren Tests:  Lebensdauer, Bedienerfreundlichkeit & Kaffeegeschmack. Unsere Testergebnisse sind unabhängig vom Design. 

Die Lebensdauer hängt maßgeblich von der Häufigkeit der Benutzung sowie einer regelmäßigen Pflege und Entkalkung ab. Auch die Anzahl unterschiedlicher Funktionen hat Einfluss auf die Lebensdauer. Oft wirken sich bei einem Test verschiedenen Zusatzfunktionen positiv auf die Benutzerfreundlichkeit aus, die Lebensdauer sinkt aber in der Regel mit zusätzlichen Funktionen. Auch die Dauer zum Betriebs unterscheidet sich nur marginal.

Der Kaffeegeschmack war bei unseren Test weniger vom jeweiligen Modell, sondern vielmehr von der jeweiligen Kaffeesorte, der richtigen Kaffeezubereitung sowie dem Zustand der Padmaschine (Entkalkung) abhängig.

 

Hier die wichtigsten Ergebnisse unseres Tests

  •   Je weniger Funktionen, desto länger die Lebensdauer
  •   Milchfunktion besser extern (Milchaufschäumer)
  •    Kauf von gebrauchten Padmaschinen lohnt selten
  •   Petra und WMF basieren auf identischer Technik
  •   No-Name Produkte konnten nicht überzeugen
  •   Espresso-Padhalter von Senseo ist sinvoll

 

Fazit: Nicht die Padmaschine, sondern Frische, Kaffeesorte und regelmäßige Entkalkung sind ausschlaggebend!

 

 
Kaffeepadmaschinen klar im Vorteil: Kaffeepads selber machen
Kaffeezubereitung&Tipps
Montag, den 22. Oktober 2012 um 12:44 Uhr

Was viele nicht wissen: Handelsüblicher Filterkaffee in der Pfundpackung kann in Padmaschinen verwendet werden. Das macht die klassische Filtermaschine für kleine Familien oder Singlehaushalte quasi überflüssig. Hier die Möglichkeiten Kaffeepads selber zu machen: 

  •   Pulverkassette von Petra
  •   Dauerfilter für Senseo
  •   Mr. Pad – Pads selber basteln

 

Ein wesentlicher Vorteil von Padmaschinen ist die Möglichkeit gewöhnliches Kaffeepulver zu verwenden. Sollten mal keine Pads vorhanden sein, kann mit Hilfe der sogenannten Pulverkassetten/Dauerfilter handelsüblicher Filterkaffee verwendet werden. Es soll darauf hingewiesen werden, dass das Ergebnis dieser Kaffeezubereitungsart nicht optimal ist. Padmaschinen sind nämlich darauf ausgerichtet Pads mit einem bestimmten Kaffee, einer bestimmten Kaffeemenge und einem bestimmten Mahlgrad zu verarbeiten. Trotzdem kann das Befüllen eine Alternative und ein weiteres Kaufargument für eine Padmaschine sein. 

Um Kaffeepads selber zu machen, benötigt man zum Beispiel eine Pulverkassette, die mit Kaffeepulver befüllt und wie ein Pad in die Padmaschine einlegt wird. Schätzungsweise 20 % aller Kaffeepad-Konsumenten machen ihre Kaffeepads selber. Die Padmaschine von Petra zum Beispiel ist in der Standardausführung mit einer Pulverkassette ausgestattet. 

Klar der Convienience-Gedanke von Portionsmaschinen wird beim Selberbefüllen dabei zwar über den Haufen geworfen. Denn es ist schon ein wenig umständlich die Pulverkassetten zu befüllen. Der Kaffee muss dosiert werden und das Kaffeepulver kann sich dabei schon mal verirren. Wer aber gemahlenen Kaffee geschenkt bekommen hat oder zur Abwechslung mal einen bestimmten Filterkaffee probieren will, kann seine Padmaschine dazu benutzen.

Hier gibt es weitere Tipps zur Zubereitung von Kaffeepads.

 

 
Kaffeepads richtig auf bewahren - Umfüllen!
Kaffeezubereitung&Tipps
Samstag, den 16. Juni 2012 um 16:14 Uhr

Viele Kaffeetrinker lassen ihre Kaffeepads in der geöffneten Verpackung. Da die Verpackung nicht ganz geschlossen ist, kann der Aromaverlust innerhalb weniger Tage enorm sein. Nachdem die luftdichte Kaffeepad-Verpackung geöffnet wurde, beginnt der Oxidationsprozess und somit der stetige Aromaverlust der Kaffeepads. Kaffeepads sollten nach dem Öffnen in einen luftdichten Behälter umgefüllt werden.

Eine wiederverschließbare luftdichte Dose ist ideal. Aber Vorsicht! Kaffee ist ein und bleibt ein Frischeprodukte. Auch innerhalb weniger Tage kann aus einem aromatischen Arabica ein bitterer und ungenießbarer Kaffee werden – Trotz luftdichter Behälter. Wer das nicht glaubt, sollte mal die ersten „frischen“ Pads mit den letzen Pads aus einer Verpackung vergleichen. Dafür einfach zwei Beutel Kaffeepads einer Sorte kaufen. Einen Beutel bis auf den letzen Pad konsumieren und diesen mit dem ersten Kaffeepad aus dem zweiten Beutel gleichzeitig verkosten.

 

 
Kaffeepadmaschine regelmäßig entkalken
Kaffeezubereitung&Tipps
Samstag, den 09. Juni 2012 um 15:28 Uhr

Wer seine Kaffeepadmaschine regelmäßig  entkalkt verhindert nicht nur den totalen Stillstand der Maschine, sondern erhöht auch den Kaffeegenuss.

Manche wundern sich über den eigenartigen Geschmack ihres Kaffee oder bemängeln die nur dünne Crema. Doch der Grund hinter dem schleichenden Verlust von Kaffee-Aroma muss nicht unbedingt der enthaltene Kaffee sein. Wer seine Kaffeepadmaschine regelmäßig  entkalkt verhindert nicht nur den totalen Stillstand der Maschine, sondern erhöht auch den Kaffeegenuss. Durch Kalkablagerungen in der Padmaschine wird neben dem Betriebsdruck auch die Wassertemperatur negativ beeinflusst. Gerade in Gebieten mit sehr kalkhaltigem Wasser kann Kalk schnell den Kaffeegeschmack beeinflussen. Nicht nur der direkte Wassergeschmack, sondern auch der negativ beeinflusste Brühprozess wirken sich auf die tägliche Tasse Kaffee aus. Ein einfacher Test zeigt: Wer die ersten Tassen Kaffee nach der Reinigung bzw. Entkalkung der Padmaschine probiert, wird den Unterschied bemerken.

 

 
Tasse vorwärmen - Kaffeepads schmecken aus einer warmen Tasse besser
Kaffeezubereitung&Tipps
Donnerstag, den 08. März 2012 um 13:52 Uhr

Wer seine Senseo einfach anmacht, Pad einlegt und auf Kaffeegenuss wartet, kann schon mal enttäuscht werden. Besonders im Winter kann die Tasse sehr kalt sein. Wenn nun der leckere und heiße Kaffee in die Tasse fließt, verliert er sofort die benötigte Temperatur für den optimalen Kaffee-Genuss. Er wird regelrecht abgeschreckt. Denn die Kaffee-Tasse hat Zimmertemperatur. Deshalb sollte man immer bei der ersten Tasse Kaffee aus der Padmaschine vorher heißes Wasser einfüllen, um die Tasse auf lauwarme Temperatur vorzuwärmen. Das beeinflusst den Geschmack immer positiv. Hier noch mal der Zubereitungs-Tipp in Stichpunkten:

 

  1. Kaffeepad-Maschine anmachen
  2. Eine Tasse Wasser ohne Kaffeepad in die Tasse laufen lassen
  3. Kaffeepad einlegen und anmachen
  4. Genießen

 

Gute Vollautomaten sowie Espressomaschinen haben immer die Möglichkeit Tassen vorzuwärmen, um den Geschmack des Kaffees zu erhöhen.

Wer aus eine Kaffeepad-Maschine und einer kalten Tasse einen heißen Kaffee erwartet wird enttäuscht werden.

 

 
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