Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine.

Stempelkanne und besondere Kaffeepads

Viele Kaffeetrinker zelebrieren ihren täglichen Kaffeegenuss. Einen besonderen Moment im hektischen Alltag für den geliebten Kaffee zu reservieren ist nichts Außergewöhnliches. Anstatt einer ganzen Kanne Kaffee aus der Kaffeemaschine greifen immer mehr Kaffeetrinker zur traditionellen Kaffeezubereitung: Kaffee selbst mahlen und mit der Hand aufgießen. Ohne teuren Kaffeevollautomaten und dazugehörigen Pumpendruck. Heißes Wasser fließt durch den Kaffee direkt in die Kaffeetasse. Et voilà! Für alle Espresso-Fans bleibt die klassische Siebträgermaschine allerdings erste Wahl. Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine. Im Folgenden ein schönes Video zur Benutzung der Stempelkanne. 

Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine.

Nicht immer ist Zeit für die traditionelle Kaffeezubereitung. Hier kommen die Stärken der Padmaschine zum Tragen: Geringe Anschaffungskosten, lange Lebensdauer, das sehr einfache und kompakte Brühsystem sowie die bezahlbaren Einzelportionen. Besonders in Hotels und Büros sind Kaffeepadmaschinen oft im Einsatz. Wasser wird erhitzt und durch das Pad gejagt. Wenn die Kaffeequalität stimmt, steht dem Kaffeegenuss nichts entgegen.

 

Kaffeemarkt 2011 – Trends und Marktsegmente

Der Kaffee-Konsum bleibt laut deutschem Kaffeeverband auch 2011 relativ stabil bei 402.000 Tonnen Röstkaffee. Der deutsche Konsument trinkt durchschnittlich 149 Liter Kaffee pro Jahr. 

Die bequeme und einfache Zubereitung lag auch 2011 voll im Trend

Immer mehr Konsumenten lassen ihre Filtermaschine aus und greifen zu Siebträgermaschinen, Vollautomaten oder Padmaschinen. Espresso und Caffe Crema machen zusammen 59.000 Tonnen aus und kommen überwiegend aus Vollautomaten.Rund 37.650 Tonnen Röstkaffee wurden zu Einzelportionen verarbeitet und abgesetzt. Damit liegt der Anteil der Kaffeepads und Kaffeekapseln bei ca. 9% am gesamten Röstkaffee-Volumen. Ferner sind fairer Handel und biologischer Anbau wichtige Themen in allen Kaffeesegmenten. Kaffeetrinker interessieren sich immer mehr für die Herkunft, den Anbau und richtige Zubereitung. 

 Kaffeepads sind mittlerweile fester Bestandteil und wichtiges Segment im deutschen Kaffeemarkt. Der Brühprozess von Padmaschinen überzeugt immer mehr Konsumenten und Hersteller. Auch hochwertige Kaffeesorten finden wieder und vermehrt Platz im Filtervlies.

 

Kaffeepads richtig auf bewahren – Umfüllen!

Viele Kaffeetrinker lassen ihre Kaffeepads in der geöffneten Verpackung. Da die Verpackung nicht ganz geschlossen ist, kann der Aromaverlust innerhalb weniger Tage enorm sein. Nachdem die luftdichte Kaffeepad-Verpackung geöffnet wurde, beginnt der Oxidationsprozess und somit der stetige Aromaverlust der Kaffeepads. Kaffeepads sollten nach dem Öffnen in einen luftdichten Behälter umgefüllt werden.

Eine wiederverschließbare luftdichte Dose ist ideal. Aber Vorsicht! Kaffee ist ein und bleibt ein Frischeprodukte. Auch innerhalb weniger Tage kann aus einem aromatischen Arabica ein bitterer und ungenießbarer Kaffee werden – Trotz luftdichter Behälter. Wer das nicht glaubt, sollte mal die ersten „frischen“ Pads mit den letzen Pads aus einer Verpackung vergleichen. Dafür einfach zwei Beutel Kaffeepads einer Sorte kaufen. Einen Beutel bis auf den letzen Pad konsumieren und diesen mit dem ersten Kaffeepad aus dem zweiten Beutel gleichzeitig verkosten.