Kaffeepads für alle Padmaschinen

Koffeinfreie Kaffee Pads – Pads und Kaffee ohne Koffein

Entkoffeinierter Kaffee darf in keinem gut sortierten Kaffeesortiment fehlen. Immerhin können viele Kaffeeliebhaber mit Koffein nicht unbedingt etwas anfangen. Erhöhter Blutdruck, Herzrasen und Kopfschmerzen sind die Folge. Der geliebte Kaffee nach 18 Uhr bringt viele um den Schlaf.  

Wie wird Kaffee entkoffeiniert?

Grüner Rohkaffee wird durch unterschiedliche Verfahren behandelt, um letztlich ohne hohe Geschmackseinbußen den Koffeingehalt zu reduzieren. Wasserdampf, Lösungsmittel, sowie Kohlendioxid liefern das erwünschte Ergebnis. Auch die Möglichkeit die Genstruktur der Kaffeepflanze zu verändern, ist im Moment in der Diskussion. 

Entkoffeinierter Kaffee enthält immer Restmengen von Koffein. Zwar ist der Koffeingehalt deutlich niedriger, er liegt aber eben nicht bei Null Prozent. Entkoffeinierter Kaffee darf in Deutschland höchstens 0,1 Prozent Koffein enthalten. Kaffee enthält in seiner Ausgangsform etwa 1,5 Prozent. 

Durch eine traditionelle Espresso-Röstung kann koffeinfreier Kaffee zudem weitere Rösttöne aufnehmen und so aromatischer schmecken. 

 

Kaffeepadmaschinen im Test – wir testen Padmaschinen

Welche unterschiedlichen Kaffeepadmaschinen gibt es? Und welche Padmaschine ist die beste? Diese Fragen sind häufig gestellte Fragen in Foren und Communities.

Die drei wohl wichtigsten Hersteller sind Senseo, Petra und WMF. Der Konsument kann in der Regel vor dem Kauf einer Padmaschine keinen Test durchführen. Wir haben daher unterschiedliche Hersteller getestet. Wichtige Eigenschaften waren bei unseren Tests:  Lebensdauer, Bedienerfreundlichkeit & Kaffeegeschmack. Unsere Testergebnisse sind unabhängig vom Design. 

Die Lebensdauer hängt maßgeblich von der Häufigkeit der Benutzung sowie einer regelmäßigen Pflege und Entkalkung ab. Auch die Anzahl unterschiedlicher Funktionen hat Einfluss auf die Lebensdauer. Oft wirken sich bei einem Test verschiedenen Zusatzfunktionen positiv auf die Benutzerfreundlichkeit aus, die Lebensdauer sinkt aber in der Regel mit zusätzlichen Funktionen. Auch die Dauer zum Betriebs unterscheidet sich nur marginal.

Der Kaffeegeschmack war bei unseren Test weniger vom jeweiligen Modell, sondern vielmehr von der jeweiligen Kaffeesorte, der richtigen Kaffeezubereitung sowie dem Zustand der Padmaschine (Entkalkung) abhängig.

 

Hier die wichtigsten Ergebnisse unseres Tests

  •   Je weniger Funktionen, desto länger die Lebensdauer
  •   Milchfunktion besser extern (Milchaufschäumer)
  •    Kauf von gebrauchten Padmaschinen lohnt selten
  •   Petra und WMF basieren auf identischer Technik
  •   No-Name Produkte konnten nicht überzeugen
  •   Espresso-Padhalter von Senseo ist sinvoll

 

Fazit: Nicht die Padmaschine, sondern Frische, Kaffeesorte und regelmäßige Entkalkung sind ausschlaggebend!

 

Kaffeekapseln sollen Kaffeepads ersetzen – Kaffeemarkt im Wandel

Wenn es nach den großen Kaffeeherstellern geht, sollen Kapseln die sogenannten Softpads bzw. Kaffeepads bald ersetzen. Doch wenn man sich im Supermarkt umschaut, sieht die Sache etwas anders aus: Kaffeepads sind kaum wegzudenken aus dem Ladenregal. Wie wird sich das Konsumverhalten verändern? Welche Vor- und Nachteile bringen beide Systeme mit sich? Wie unterscheiden sich beide Systems voneinander? Und welches System wird sich durchsetzen? 

Preis – Kaffeepads sind im Durchschnitt günstiger: Hier sind 12 Euro pro kg keine Seltenheit. Auf dem Weg zum Massenprodukt und kommerziellen Erfolg spielt der Preis eine entscheidende Rolle. 

Auswahl – Kapselsysteme sind geschlossene Systeme. Konsumenten müssen die vom Hersteller angebotenen Kaffeesorten verwenden. Alle großen Hersteller bieten eigenen Kaffeepad-Sorten an. Die Auswahl an Kaffeesorten ist bei Pads somit deutlich höher. 

Pads selber machen – Ein entscheidender Vorteil von Padmaschinen ist die Möglichkeit selbige mit Filterkaffee zu betreiben. Auch Kapseln können immer häufiger mit Dauerfiltern betrieben werden. Hier gibt es weitere Informationen.

Kaffeequalität und Geschmack – Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Doch objektiv betrachtet sind hier Kaffeekapseln im Vorteil: Die Konkurrenz und somit der Preisdruck sind im Bereich Pads deutlich höher; was sich auch auf die Kaffeequalität auswirkt. Trotzdem werden immer häufiger Pads aus biologischem Anbau oder fairem Handel angeboten. Auch Kaffeepads fernab von industrieller Fertigung finden Platz im Marktsegment (siehe Paduno). Es kommt somit auch auf den eingesetzten Kaffee an.

Brühsystem – Kapselgeräte arbeiten mit höherem Betriebsdruck. Wer Espresso mag, sollte sich eher für eine Siebträgermaschine oder ein Kapselgerät entscheiden.

Effizienz – Pads und Kapseln gehen sehr effizient mit dem eingesetzten Kaffee um: Mit gerade mal 7g Kaffee wird unter Druck eine Tasse Kaffee gebrüht. Da kann Filterkaffee nicht mithalten. In diesem Zusammenhang passt auch der vielzitierte Spruch über Filterkaffee: „Ein Löffel ist für den Filter“. Zudem wird beim klassischen Filterkaffee viel Kaffee weggeschüttet. 

Zubereitung/Bedienung – Beide Systeme sind Einzelportionssysteme und zeichnen sich durch einfache und schnelle Zubereitung aus. 

Umweltfreundlichkeit – Kaffeekapseln sind von einer Aluminium-Verpackung umgeben. Kaffeepads sind kompostierbar und somit umweltfreundlicher. Für viele Kunden stellt die Umweltfrage eine wesentliche Kaufentscheidung dar. 

 

Kaffeepadmaschinen klar im Vorteil: Kaffeepads selber machen

Was viele nicht wissen: Handelsüblicher Filterkaffee in der Pfundpackung kann in Padmaschinen verwendet werden. Das macht die klassische Filtermaschine für kleine Familien oder Singlehaushalte quasi überflüssig. Hier die Möglichkeiten Kaffeepads selber zu machen: 

  •   Pulverkassette von Petra
  •   Dauerfilter für Senseo
  •   Mr. Pad – Pads selber basteln

 

Ein wesentlicher Vorteil von Padmaschinen ist die Möglichkeit gewöhnliches Kaffeepulver zu verwenden. Sollten mal keine Pads vorhanden sein, kann mit Hilfe der sogenannten Pulverkassetten/Dauerfilter handelsüblicher Filterkaffee verwendet werden. Es soll darauf hingewiesen werden, dass das Ergebnis dieser Kaffeezubereitungsart nicht optimal ist. Padmaschinen sind nämlich darauf ausgerichtet Pads mit einem bestimmten Kaffee, einer bestimmten Kaffeemenge und einem bestimmten Mahlgrad zu verarbeiten. Trotzdem kann das Befüllen eine Alternative und ein weiteres Kaufargument für eine Padmaschine sein. 

Um Kaffeepads selber zu machen, benötigt man zum Beispiel eine Pulverkassette, die mit Kaffeepulver befüllt und wie ein Pad in die Padmaschine einlegt wird. Schätzungsweise 20 % aller Kaffeepad-Konsumenten machen ihre Kaffeepads selber. Die Padmaschine von Petra zum Beispiel ist in der Standardausführung mit einer Pulverkassette ausgestattet. 

Klar der Convienience-Gedanke von Portionsmaschinen wird beim Selberbefüllen dabei zwar über den Haufen geworfen. Denn es ist schon ein wenig umständlich die Pulverkassetten zu befüllen. Der Kaffee muss dosiert werden und das Kaffeepulver kann sich dabei schon mal verirren. Wer aber gemahlenen Kaffee geschenkt bekommen hat oder zur Abwechslung mal einen bestimmten Filterkaffee probieren will, kann seine Padmaschine dazu benutzen.

Hier gibt es weitere Tipps zur Zubereitung von Kaffeepads.

 

Kaffeepads im Test

Viele Kaffeeliebhaber verlassen sich gerne auf Tests unabhängiger Institute. Kaffeepads in einem unabhängigen Test gibt es leider selten. Der letzte unabhängige Test von Kaffeepads der Stiftung Warentest liegt schon eine ganze Weile zurück. Zuletzt wurden Kaffeepads im Jahr 2006 im Hinblick auf unterschiedliche Faktoren unter die Lupe genommen. Sensorische Fehlerfreiheit, Schadstofffreiheit, Deklaration sowie Verpackung waren die Kriterien. Hier das Ergebnis: 

Kaffeepads und Kapseln im Test bei der Stiftung Warentest im Jahr 2006

Ein unabhängiger Test soll die Auswahl der richtigen Kaffeesorte im Supermarkt erleichtern. Leider unterscheiden sich Kaffeepads aus industrieller Herstellung nur gering. Viele Kaffeeröster verwenden einheitliche Kaffeemischungen. Das Ergebnis: Der Unterschied (auch preislich) ist eher gering. Die subjektive Wahrnehmung ist aber ausschlaggebend. Also bleibt die einzige Möglichkeit den Selbstversuch zu wagen und Step by Step alle Sorten selber zu testen.

Übrigens: In Kaffeepads sollte gemahlener Kaffee mit dem richtigem Mahlgrad verpackt sein! Viele denken in Kaffeepads sei eine undefinierte Masse versiegelt. Das Prinzip ist aber einfach. In der Padmaschine läuft Wasser durch das Kaffeepad, deshalb reicht es für gewöhnlich Kaffee zu verpacken.

🙂 

 

Hochwertige Kaffeepads

Hochwertige Kaffeepads findet man im Supermarkt selten. Durch lange Lagerung und verzögerte Lieferketten bieten Industrieprodukte oft nicht die optimale Qualität. Nimmt man den klassischen Hefekuchen zum Beispiel, wird man den besten Hefekuchen eher in einer traditionellen Bäckerei antreffen, als im Supermarkt.

Die hergestellten Mengen in einer Manufaktur, meist in Handarbeit, sowie die Frische tragen zu einer höheren Qualität bei. Neben der Verwendung von hochwertigen Rohstoffen zählt auch die Herstellungsmethode zum ausschlaggebenden Kriterium für den optimalen Genuss.

Auch beim Thema Kaffee ist dieser Sachverhalt anzutreffen. Hochwertige Kaffeepads findet man in kleinen Röstereien oder spezialisierten Onlineshops. Der richtige Rohkaffee, die richtige Röstung sowie die frische Zubereitung ermöglichen hochwertige Kaffeepads, die sich von gewöhnlichen industriellen Kaffeepads unterscheiden. Besonders bei individuellen Mischungen wird der Kaffee nur auf Bestellung verarbeitet. Die Frische und Qualität kann dadurch gesteigert werden. Lange Lagerung und Zwischenhandel entfallen. Damit steht hochwertigen Kaffeepads nichts mehr im Weg.

 

Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine.

Stempelkanne und besondere Kaffeepads

Viele Kaffeetrinker zelebrieren ihren täglichen Kaffeegenuss. Einen besonderen Moment im hektischen Alltag für den geliebten Kaffee zu reservieren ist nichts Außergewöhnliches. Anstatt einer ganzen Kanne Kaffee aus der Kaffeemaschine greifen immer mehr Kaffeetrinker zur traditionellen Kaffeezubereitung: Kaffee selbst mahlen und mit der Hand aufgießen. Ohne teuren Kaffeevollautomaten und dazugehörigen Pumpendruck. Heißes Wasser fließt durch den Kaffee direkt in die Kaffeetasse. Et voilà! Für alle Espresso-Fans bleibt die klassische Siebträgermaschine allerdings erste Wahl. Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine. Im Folgenden ein schönes Video zur Benutzung der Stempelkanne. 

Bei der Pressstempelkanne, auch French Press genannt, hält das Sieb wie auch der Kaffeefilter den Kaffeesatz vom Kaffee fern, ganz ohne Maschine.

Nicht immer ist Zeit für die traditionelle Kaffeezubereitung. Hier kommen die Stärken der Padmaschine zum Tragen: Geringe Anschaffungskosten, lange Lebensdauer, das sehr einfache und kompakte Brühsystem sowie die bezahlbaren Einzelportionen. Besonders in Hotels und Büros sind Kaffeepadmaschinen oft im Einsatz. Wasser wird erhitzt und durch das Pad gejagt. Wenn die Kaffeequalität stimmt, steht dem Kaffeegenuss nichts entgegen.

 

Kaffeemarkt 2011 – Trends und Marktsegmente

Der Kaffee-Konsum bleibt laut deutschem Kaffeeverband auch 2011 relativ stabil bei 402.000 Tonnen Röstkaffee. Der deutsche Konsument trinkt durchschnittlich 149 Liter Kaffee pro Jahr. 

Die bequeme und einfache Zubereitung lag auch 2011 voll im Trend

Immer mehr Konsumenten lassen ihre Filtermaschine aus und greifen zu Siebträgermaschinen, Vollautomaten oder Padmaschinen. Espresso und Caffe Crema machen zusammen 59.000 Tonnen aus und kommen überwiegend aus Vollautomaten.Rund 37.650 Tonnen Röstkaffee wurden zu Einzelportionen verarbeitet und abgesetzt. Damit liegt der Anteil der Kaffeepads und Kaffeekapseln bei ca. 9% am gesamten Röstkaffee-Volumen. Ferner sind fairer Handel und biologischer Anbau wichtige Themen in allen Kaffeesegmenten. Kaffeetrinker interessieren sich immer mehr für die Herkunft, den Anbau und richtige Zubereitung. 

 Kaffeepads sind mittlerweile fester Bestandteil und wichtiges Segment im deutschen Kaffeemarkt. Der Brühprozess von Padmaschinen überzeugt immer mehr Konsumenten und Hersteller. Auch hochwertige Kaffeesorten finden wieder und vermehrt Platz im Filtervlies.

 

Kaffeepads richtig auf bewahren – Umfüllen!

Viele Kaffeetrinker lassen ihre Kaffeepads in der geöffneten Verpackung. Da die Verpackung nicht ganz geschlossen ist, kann der Aromaverlust innerhalb weniger Tage enorm sein. Nachdem die luftdichte Kaffeepad-Verpackung geöffnet wurde, beginnt der Oxidationsprozess und somit der stetige Aromaverlust der Kaffeepads. Kaffeepads sollten nach dem Öffnen in einen luftdichten Behälter umgefüllt werden.

Eine wiederverschließbare luftdichte Dose ist ideal. Aber Vorsicht! Kaffee ist ein und bleibt ein Frischeprodukte. Auch innerhalb weniger Tage kann aus einem aromatischen Arabica ein bitterer und ungenießbarer Kaffee werden – Trotz luftdichter Behälter. Wer das nicht glaubt, sollte mal die ersten „frischen“ Pads mit den letzen Pads aus einer Verpackung vergleichen. Dafür einfach zwei Beutel Kaffeepads einer Sorte kaufen. Einen Beutel bis auf den letzen Pad konsumieren und diesen mit dem ersten Kaffeepad aus dem zweiten Beutel gleichzeitig verkosten.

 

Wer seine Kaffeepadmaschine regelmäßig entkalkt verhindert nicht nur den totalen Stillstand der Maschine, sondern erhöht auch den Kaffeegenuss.

Kaffeepadmaschine regelmäßig entkalken

Wer seine Kaffeepadmaschine regelmäßig  entkalkt verhindert nicht nur den totalen Stillstand der Maschine, sondern erhöht auch den Kaffeegenuss.

Manche wundern sich über den eigenartigen Geschmack ihres Kaffee oder bemängeln die nur dünne Crema. Doch der Grund hinter dem schleichenden Verlust von Kaffee-Aroma muss nicht unbedingt der enthaltene Kaffee sein. Wer seine Kaffeepadmaschine regelmäßig  entkalkt verhindert nicht nur den totalen Stillstand der Maschine, sondern erhöht auch den Kaffeegenuss. Durch Kalkablagerungen in der Padmaschine wird neben dem Betriebsdruck auch die Wassertemperatur negativ beeinflusst. Gerade in Gebieten mit sehr kalkhaltigem Wasser kann Kalk schnell den Kaffeegeschmack beeinflussen. Nicht nur der direkte Wassergeschmack, sondern auch der negativ beeinflusste Brühprozess wirken sich auf die tägliche Tasse Kaffee aus. Ein einfacher Test zeigt: Wer die ersten Tassen Kaffee nach der Reinigung bzw. Entkalkung der Padmaschine probiert, wird den Unterschied bemerken.